Diplomfilme 2019

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Until We Return


2019 - 58' - English (Verfügbare Untertitel: Deutsch, Italienisch, Englisch)

Die Insel Canna befindet sich zwei Stunden nordwestlich der Küste Schottlands und ist nur durch eine Fähre zu erreichen. Es gibt keinen Supermarkt, keinen Arzt, keine Müllabfuhr, keine asphaltierten Wege oder Straßenlichter. In den Wintermonaten verkehrt die Fähre nur noch zweimal wöchentlich, um die notwendigen Vorräte zuzustellen; bei schlechtem Wetter wird diese Dienstleistung unterbrochen. Auf Canna lebten einst über 400 Menschen, heute ist nur mehr eine kleine Gemeinschaft übrig: ein Haus hier und dort, ein einsamer Jäger, eine verlassene Kirche.

Anna, Pete, Liz und Fiona sind Teil der letzten 16 Einwohner. Sie führen ein gewöhnliches Leben in einem außergewöhnlichen Kontext, gezeichnet von grandioser Natur, rauhem Wetter und gemeinsamer Einsamkeit. Vor dieser Kulisse reflektieren sie über ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und die ungewisse Zukunft auf der Insel und teilen mit uns ihre Träume und Bedürfnisse.

  • Martin Telser
    • Regie

    Martin Telser

    Martin Telser ist in Südtirol geboren und aufgewachsen. Nach dem Abschluss am Gymnasium studierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo er seinen Masterabschluss in Sozioökonomie machte. Seiner Leidenschaft für das Kino folgend begann er 2016 mit dem Regiestudium an der ZeLIG Schule für Dokumentarfilm in Bozen.

  • Philipp Rubatscher
    • Kamera

    Philipp Rubatscher

    Philipp Rubatscher wurde in einem ladinischen Dorf in den Dolomiten geboren. Nach dem Besuch der Oberschule in Südtirol und Großbritannien studierte er Kommunikation in Mailand und Madrid. Er fand in der Filmkunst die perfekte Kombination von technischem Wissen mit Kreativität. Die ZeLIG Schule in Bozen ermöglicht es ihm, seine eigene Vision von der Welt zu entwickeln.

  • Lorenzo Misia
    • Schnitt

    Lorenzo Misia

    Lorenzo Misia wurde in Mailand geboren. Nach dem Abschluss am Gymnasium besuchte er die Kunsthochschule in Bergamo, wo er Malerei studierte. Im Jahr 2016 zog er nach Südtirol, um an der ZeLIG Schule für Dokumentarfilm in Bozen Montage und Ton zu studieren.

Anmerkungen der Regie

Die entheiligte und zerfallende St. Edwards Kirche erzählt von einer anderen Zeit und ist ein eindrückliches Bild der langen Geschichte der Entvölkerung Cannas. Die noch übrig gebliebene Gemeinschaft von lediglich 16 Personen lebt in stetiger Ambivalenz in Bezug auf die Insel und ihr persönliches Leben, welche eng miteinander verknüpft sind. Es gibt eine unmittelbare und direkte Reaktion auf fast alle Handlungen auf der Insel, was zu einem größeren Bewusstsein des täglichen Lebens führt und die Frage nach Zugehörigkeit und Verantwortung gegenüber dem Ort und der Gemeinschaft in der wir leben schärft. Letztlich stellt sich die Frage, was der/die Einzelne bereit ist aufzugeben, um an einem ungewissen Ort zu verbleiben, den er oder sie Zuhause nennt und was aus diesem Zuhause wird, wenn wir es zurücklassen.

Technische Daten

Produktionsland: Italien
Drehformat: UHD 3840x2160 @25p, HD 1080@25p
Master Originalformat: HD 1080@25p
Bildformat: 2.35:1
Vorführformat: DCP, Apple ProRes oder auf Anfrage
Audioformat: Stereo
Laufzeit: 58'
Verfügbare Untertitel: Deutsch, Italienisch, Englisch

FULL CAST

Regie: Martin Telser
Kamera: Philipp Rubatscher
Schnitt: Lorenzo Misia
Tonaufnahme: Petra Pirandello

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A PROFESSION

Die ZeLIG hat ihren Sitz in Bozen (Italien) einer mehrsprachigen Stadt, in der verschiedene Kulturen zusammenleben. Sie ist ein Ort des Austausches für Studierende, DozentInnen und Filmprofis aus aller Welt.
Bei ZeLIG wird Deutsch, Italienisch und Englisch gesprochen. Der kreative Umgang mit der Sprachenvielfalt wird zum offenen Tor hin zum internationalen Markt, zu einer Chance für die Zukunft.