Diplomfilme 2022

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¿ME ENTIENDES?


2022 - 30' – Spanisch, Arabisch (Verfügbare Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch)

Noch als Kind macht sich Moha auf die Reise nach Europa. Acht Jahre nach seinerAnkunft wird er mit einer Realität konfrontiert, die noch weit von seinenTräumen entfernt ist.

  • Otto Lazić-Reuschel
    • Regie

    Otto Lazić-Reuschel

    Otto Lazić-Reuschel wurde in Triest geboren, wo er auch aufwuchs. Nachdem er ein Jahr in Chiapas, Mexiko, verbracht hatte, wo er seinen ersten Dokumentarfilm „Que Pasa?“ drehte, zog er 2011 nach Berlin, wo er derzeit lebt. Zurzeit arbeitet er an einem kreativen Dokumentarfilm, „Drajcici. Ein Dorf am Rande von Europa“. Der Dokumentarfilm befindet sich noch in der Entwicklung, wurde aber bereits in verschiedenen internationalen Entwicklungsworkshops ausgewählt. Sein neuester Kurzfilm „When I dance, the Earth trembles“, ein One-Take-Film, der in Berlin spielt, wurde auf dem 24. Black Night Film Festival (PÖFF Shorts) präsentiert. Im Jahr 2022 machte er seinen Abschluss in derRegieklasse an der ZELIG - Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und neue Medien in Bozen, Italien.

  • Angela Disanto
    • Schnitt

    Angela Disanto

    Angela Disanto wurde 1995 in Apulien geboren. Sie schloss ihr Studium in multimediale Kunst an der IUAV Universität von Venedig ab. In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie, wie der Film, die Theorien von Artaud über das „Spectacle of Cruelty“ umsetzen kann, ob er in einer Kunstgalerie ausgestellt wird. Parallel zu ihrem Studium entwickelte sie ein Interesse am Dokumentarfilm, was sie dazu brachte an der ZeLIG-Schule für Dokumentarfilm zu studieren. Im Jahr 2022 graduierte sie im Fach Schnitt mit dem Dokumentarfilm "¿Me Entiendes?". Derzeit lebt sie in Bozen und arbeitet am Schnitt des Dokumentarfilms „Undine*", Regie von Felix Rier.
  • Julia Inderst
    • Kamera

    Julia Inderst

    Julia Inderst (1999, Meran) entwickelte durch die Fotografie zunehmendes Interesse an der Observierung der eigenen Umgebung. Durch die dreijährige Ausbildung im Bereich „Photography“ an der ZeLIG - School for Documentary konnten diese Wahrnehmungen vertieft und weiterentwickelt werden. In den vorherigen Jahren hat sie an diversen Projekten gearbeitet und teilgenommen und ihr Wissen durch Praktika, Workshops und eine Ausbildung im multimedialen Bereich aufgebaut.

ANMERKUNGEN DER REGIE

Die Geschichte dieses Films beginnt mit Mohas Reise nach Melilla vor acht Jahren. Als ich in Melilla ankam, um meinen ersten Dokumentarfilm zu drehen, war Moha 12 Jahre alt und einer der vielen Jungen, die monatelang jede Nacht versuchten, sich an Bord zu schleichen und in wenigen Stunden die spanische Küste zu erreichen. Indem ich in diese Realität eintauchte, lernte ich das wahre Gesicht der unmenschlichen europäischen Migrationspolitik kennen. Diese Erfahrung hat mich tief geprägt und zu zwei Dokumentarfilmen geführt: "Mañana, Inshallah" und "Riski". Im Mittelpunkt des letzteren steht der kleine Mohamed und sein Leben zwischen den Felsen im Hafen von Melilla. Kurz darauf reisten wir beide ab: ich, um meinen Film zu beenden, und Moha, um nach Europa zu gelangen. Nachdem der Schnitt von "Riski" abgeschlossen war, gelang es mir, ihn in Spanien aufzuspüren, um ihm den Kurzfilm zu zeigen. Im Laufe der Jahre blieben wir in Kontakt, und 2019 beschloss ich, ihn in dem Zentrum, in dem er untergebracht war, in Sabadell zu besuchen. Ihn nach so vielen Jahren zu treffen, war sehr emotional. Irgendwie Die Zeit in Melilla hat uns beide geprägt, sie hat uns durch große gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen miteinander verbunden. Es war eine kathartische Erfahrung, uns wiederzusehen und unsere Freundschaft außerhalb der Stadt zu vertiefen. Ich habe großen Respekt vor ihm und fühle mich sehr glücklich, diese Geschichte erzählen zu können, wobei ich mir auch der ethischen und moralischen Probleme bewusst bin, die dies mit sich bringen kann. Es ist eine große Herausforderung und Verantwortung, meine Rollen als Regisseur und Freund auf subtile und ehrliche Weise zu definieren.

TECHNISCHE DATEN

Produktionsland: Italien
Drehformat: HD 1080@25p
Master Originalformat: HD 1080@25p
Bildformat: 2:1
Vorführformat: DCP, Apple ProRes oder auf Anfrage
Audioformat: Stereo (2.0)
Laufzeit: 30’
Verfügbare Untertitel: Deutsch, Italienisch, Englisch

FULL CAST

Regie: Otto Lazić-Reuschel
Kamera: Julia Inderst
Schnitt: Angela Disanto
Tonaufnahme: Alessandra Bassi, Ramiro Torres Lacroze

 

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Die ZeLIG hat ihren Sitz in Bozen (Italien) einer mehrsprachigen Stadt, in der verschiedene Kulturen zusammenleben. Sie ist ein Ort des Austausches für Studierende, DozentInnen und Filmprofis aus aller Welt.
Bei ZeLIG wird Deutsch, Italienisch und Englisch gesprochen. Der kreative Umgang mit der Sprachenvielfalt wird zum offenen Tor hin zum internationalen Markt, zu einer Chance für die Zukunft.